Ölziehen - Gesunde Morgenroutine für Mund und Zähne

  • Entgiftung
  • Mundhygiene
  • Zahnhygiene
Kurzanleitung
Einen Esslöffel Öl in den Mund nehmen.

Nüchtern! Vorher nichts Essen und vorher auch nichts trinken. Ziehen, saugen, kauen, durch die Zahnzwischenräume drücken. Pause. So kann das Öl in die Schleimhäute einwirken.
Dauer
Dauer: Das Ölziehen sollte mindestens fünf Minuten andauern, am wirkungsvollsten sind 20 Minuten dieser Ölkur (Ausnahme Amalgam, dann max. 10 Minuten).
Achtung
Nicht gurgeln, Öl nicht schlucken!

Öl i ein Tuch ausspucken und über den normalen Müll entsorgen.

Mund mit klarem Wasser ausspülen und Zähne putzen.

Regelmäßiges Ölziehen ist gut für Zähne und Mundflora

Das Ölziehen ist eine ayurvedische Heilanwendung, deren Ursprünge vor etwa 2000 Jahren entstanden. Bekannt ist es auch unter den Begriffen Ölkauen oder -saugen. Die regelmäßige Durchführung wird als Ölkur bezeichnet. Mit der rein natürlichen Methode sollen Schadstoffe aus dem Körper praktisch herausgezogen werden. Ölziehen heißt, den gesamten Mundraum mit einem Pflanzenöl oder speziellen Mischungen durchzuspülen. Im alten Indien wurde dafür meist Sesamöl verwendet. Der heute weit verbreitete Gebrauch von Sonnenblumenöl entwickelte sich vermutlich in der ukrainischen und russischen Volksmedizin. Mit dem Ölziehen werden hauptsächlich Zähne und Mundflora gesund erhalten. Das Verfahren hat darüber hinaus eine entgiftende Wirkung. Insofern kann es systemischen und chronischen Krankheiten vorbeugen, deren Folgen lindern oder sie sogar heilen.

Eigene Erfahrung mit Ölkur und Ölziehen

Mir wurde Ölziehen empfohlen. Dies sollte die Folgen der Bestrahlung im Bereich Rachen und Mund mildern und der Mundschleimhaut helfen, diese schwere Zeit der Bestrahlung besser zu überstehen. Solange ich die Ölkur durchhalten konnte, habe ich auch gute Erfahrungen mit ihrer Wirkung gemacht. Eine Bekannte, die wegen Brustkrebs und der damit verbundenen Chemotherapie Probleme mit den Schleimhäuten hatte, setzte das Ölziehen erfolgreich ein, um auch hier die Folgen zumindest etwas abzumildern. Auch sie war mit dem Ergebnis zufrieden.

Schritt für Schritt Anleitung Ölziehen

  1. Die erste Ölkur sollte morgens nach dem Aufstehen durchgeführt werden. Und zwar nüchtern. Auch Wassr vorab ist nicht erlaubt, da über dieses erste Trinken eben Stoffe in den Körper gelangen, die man eigentlich erst mit dem Ölziehen entfernt.
  2. vor dem Ölziehen die Zunge reinigen.
  3. Einen Esslöffel Öl in den Mund nehmen. Wem der Geschmack von puren Öl nicht gefällt, kann mit ein, zwei Spritern Zitronensaft für etwas mehr Geschmack sorgen.
  4. Nun wird das Öl hin und her bewegt: Ziehen, saugen, kauen, von der einen Backe zur anderen befördern. Dabei das Öl gezieht auch durch die Zahnwischenräume drücken. Immer mal wieder ein paar Sekunden Pause einlegen, so erhält das Öl die Möglichkeit gezielt auf die Mundschleimhäute einzuwirken.
  5. Das Öl darf nicht geschluckt werden. Gurgeln ist auch nicht erlaubt.
  6. Das Öl verändert sich während der Ölkur und wird nicht nur dünnflüssiger, sondern auch weisslich. Nach etwa 20 Minuten sollte das Öl dann ausgespuckt werden (Tuch, Hausmüll).
  7. Mund mit klarem Wasser ausspülen.
  8. Zähne putzen.
  9. Ölziehen ist eine uralte Gesundheitstechnik

    Schon in uralten ayurvedischen Schriften taucht das Ölziehen auf

    Zum wahrscheinlich ersten Mal fand das Ölziehen in der Charaka Samhita als Kavala Graha (oder Gandoosha) Erwähnung. Diese ayurvedische Schrift ist die älteste ihrer Art und hatte zur damaligen Zeit bereits mehr als 30 verschiedene Krankheiten aufgeführt, gegen die das Ölziehen helfen sollte. Im deutschsprachigen Raum wurde das Ölziehen erstmals zu Beginn der 1990er Jahre in medizinischen Fachpublikationen vorgestellt. Die Fachwelt in Europa steht dem Ölziehen zwiespältig gegenüber, weil dessen gesundheitliche Wirkung bisher nicht umfassend belegt worden ist. Nur relativ wenige Studien haben bislang positive Effekte des Ölziehens für die Mund- und Zahngesundheit fundiert nachweisen können. Ebenso sind grundlegende Einflüsse regelmäßigen Ölziehens auf Beschwerden wie beispielsweise Kopfschmerzen, Lebererkrankungen, Magen- und Hautprobleme, Bronchitis oder Arthrose wissenschaftlich bisher nicht ausreichend begründet worden.

    Der Glaube an eine entgiftende Wirkung ist tief verwurzelt

    In der Naturheilkunde hat das Ölziehen mittlerweile aber seinen festen Platz und ist weitgehend anerkannt. Für seine Verbreitung auch in der westlichen Welt sorgt die jahrhundertelange und reiche Tradition des Ölziehens. Schon im alten Indien herrschte die Überzeugung vor, dass Ölziehen nicht nur Zähne und Zahnfleisch schützt, sondern auch den gesamten Körper entgiftet. Damit könne es wiederum verschiedenen Krankheiten den Nährboden entziehen. Die moderne Naturmedizin hebt die zahnreinigenden Effekte des Ölziehens besonders hervor. Auch für eine gesunde Mundflora und gegen schlechten Atemgeruch sei es ein wertvoller Beitrag. Heilsam und vorbeugend wirkt es außerdem gegen Zahnfleischbluten und -belag, rissige Lippen, Mundgeruch und Karies. Allerdings erübrigt Ölziehen nicht das Zähneputzen, sondern ergänzt dessen mundhygienische Vorzüge.

    Als rein natürliches Mittel hat das Ölziehen Vorteile gegenüber Chlorhexidin

    Untersuchungen bei Karies-Patienten ergaben, dass nach einer Woche regelmäßigen Ölziehens das Vorkommen von Bakterien im Mundraum deutlich reduziert werden konnte. Ihre Anzahl ging etwa genauso stark zurück wie beim Einsatz von Chlorhexidin, das chemischer Bestandteil vieler handelsüblicher Mundspülungen ist. Jedoch haben diese Mundspülungen im Gegensatz zum natürlichen Öl oftmals Nebenwirkungen. Beispielsweise können sie Resistenzen der behandelten Bakterien im Mundraum fördern, die im ärgsten Fall sogar zu Geschwüren führen. Auch als eine Behandlung von Parodontose ist das Ölziehen gut geeignet. Bei dieser nicht ungefährlichen Erkrankung macht sich vor allem die entzündungshemmenden Eigenschaften einer Ölkur positiv bemerkbar.

    Durch das Ölkauen werden die Speicheldrüsen im Mundraum angeregt

    Das Herausziehen von Schadstoffen aus dem Körper durch eine Ölkur basiert auf der aktiven Stimulierung von Speicheldrüsen im Mundraum. Besonders effektiv verläuft dieser Prozess nach dem Heilfasten oder sonstigen sinnvollen Diätprogrammen. Das so verschwindende überflüssige Fettgewebe setzt eingelagerte Gift- und Schadstoffe frei, die mit dem Ölziehen ausgespült werden. Das Öl nimmt im Mund mit der Zeit eine milchig-weiße Farbe an. Diese Verwandlung ist auf den Speichel zurückzuführen, der bestimmte Fettstoffe im Öl aufspaltet. Das bewegte Öl gelangt in alle Ecken und Winkel des Mundes, kommt somit an die verborgensten Schadstoffe heran. Die beste Wirkung lässt sich erzielen, wenn das Ölziehen 20 Minuten durchgehalten wird. Diese Zeit braucht das Öl mindestens, um die Bakterien in der Tiefe des Mundraums sowie an den Zahnfleischtaschen aufnehmen und wegspülen zu können.

    Leichte Eingewöhnungsprobleme am Anfang verschwinden nach kurzer Zeit

    Am Anfang ist das Ölkauen etwas gewöhnungsbedürftig, da es auf nüchternen Magen stattfindet und nicht gerade eine schmackhafte Angelegenheit darstellt. Zunächst kann es darüber hinaus vorübergehend Durchfall herbeiführen. Auch wird verstärkt Nasen- und Rachenschleim gelöst. Das alles gehört zur Entgiftung des Körpers. Später lassen diese Erscheinungen nach. Einzelne körperliche Beschwerden können sich mit dem Ölziehen anfangs ebenfalls verschlimmern, fallen dann aber später immer weniger ins Gewicht. Diese sogenannte Erstverschlimmerung stellt ein Signal des Körpers dar, dass er die Selbstheilungskräfte gegenüber möglichen Krankheitsherden aktiviert und den Abbau von Schadstoffen verstärkt oder beschleunigt. Natürlich sollte man eine Symptomverschlimmerung durchaus immer ernst nehmen, denn es ist ein Signal des Körpers. Im Regelfall sollte diese Erstverschlimmerung aber nicht lange anhalten.

    Eine gründliche Zungenreinigung erhöht noch die Wirksamkeit des Ölziehens

    Das regelmäßige Ölziehen findet am besten morgens auf nüchternem Magen statt. Vor dem eigentlichen Start ist eine gründliche Zungenreinigung empfehlenswert. Dabei wird mit einem Zungenschaber Belag entfernt. Die Zunge bekommt so wieder ein rosafarbenes Aussehen, Mundgeruch wird beseitigt. Nach den Erfahrungen der ayurvedischen Heilkunst werden mit dem Entfernen von Belägen die Zungen-Reflexzonen wieder freigelegt. Zum Beispiel steht die Zungenspitze mit dem Herz in Verbindung. Bis hin zum Zungengrund folgen Lunge, Milz, Magen, Blase und die Nieren. Auch für Leber, Gallenblase und Gedärme gibt es spezielle Reflexzonen auf der Zungenoberfläche. Ist die Zunge gereinigt, kann das Ölziehen dann über diese Reflexzonen den Abtransport der Gifte aus den Organen bewerkstelligen.

    Im Anschluss an das Ölziehen wird gründliches und schonendes Zähneputzen empfohlen

    Nach dem Ölziehen ist gründliches Zähneputzen anzuraten. Es kann eine sanfte ayurvedische Zahncreme verwendet werden. Die Zahnbürste wird anschließend bei Bedarf mit ein paar Tropfen Grapefruitkernextrakt behandelt, um Pilzbefall oder auch grippalen Infekten vorzubeugen. Zum Abschluss kann eine Messerspitze voll Sango-Meereskoralle in den Mund genommen werden. Dieses Pulver trägt dazu bei, den pH-Wert im Mundraum auszugleichen. Das ist besonders empfehlenswert, wenn sich auf Grund von Karies oder Zahnfleischproblemen der Säure-Basen-Haushalt nicht im Gleichgewicht befindet. Verschriebene Medikamente werden nach dem Ölziehen und Zähneputzen eingenommen. Dann ist das Frühstück und erneutes Zähneputzen an der Reihe.

    Welche Ölsorten für die Ölkur nehmen

    Die Auswahl des persönlich passenden Öls sollte einfach dem individuellen Gefühl überlassen bleiben. Zu Beginn des Ölziehens können auch kleinere Mengen in den Mund genommen werden, zum Beispiel ein halber oder ganzer Teelöffel voll. Ölziehen soll niemals unangenehm sein oder krampfhaft wirken. Zum Start reichen auch bereits fünf Minuten täglich aus, die dann kontinuierlich gesteigert werden. Auch mehrfach am Tag ist das Ölziehen möglich, jedoch immer vor den Mahlzeiten und mit nüchternem Magen. Ab einem Alter von sechs Jahren können auch Kinder mit dem Ölziehen anfangen. Sie nehmen aber besser nur eine kleine Menge Öl in den Mund, damit ein mögliches Verschlucken nicht zu unnötigen Komplikationen führt.

    Am besten geeignet sind Sesam-, Kokos- und Sonnenblumenöl in Bio-Qualität

    Bevor das eigentliche Ölziehen beginnt, sollten sicherheitshalber alle eventuellen Zahnprothesen herausgenommen werden. Anschließend wird ein Esslöffel voll Öl in den Mund gegeben. Bestens eignen sich biologisch erzeugtes Sesam-, Kokos- oder Sonnenblumenöl. Die jeweilige Flüssigkeit soll dann idealerweise 20 Minuten im Mund hin- und hergespült werden. Schlürfen und Saugen sind ausdrücklich erlaubt, damit alle Zahnzwischenräume erreichbar sind. Kurze Pausen können eingelegt werden, damit das Öl gut auf die Schleimhäute einwirkt. Gurgeln ist aber nicht sinnvoll und ebenso sollte auch kein Öl verschluckt werden. Am Ende des Ölziehens ist die Mischung im Mund dünnflüssig geworden und wird komplett ausgespuckt. Dazu dient ein Papiertaschentuch, damit das restliche Öl nicht in den Wasserkreislauf kommt. Nach dem Ausspucken kann der Mundraum ein paar Mal mit warmem Wasser ausgespült werden.

    Cannabidiol-Öl ist für das traditionelle Verfahren nicht gut geeignet

    Dank zuverlässiger Studien ist herausgefunden worden, dass sich kalt gepresstes Sesam-, natives Kokos- sowie Sonnenblumenöl jeweils in Bio-Qualität am besten eignen. Ihre antibakteriellen Eigenschaften sind am stärksten ausgeprägt. Darüber hinaus fallen Sesam- und Kokosöl noch durch hervorragende entzündungshemmende Wirkungen auf. Obendrein hat Kokosöl außergewöhnliche Kräfte im Kampf gegen Mikroben. Damit kann eingeschätzt werden, dass sein Einsatz beim Ölziehen die meisten positiven Effekte verspricht. Dagegen ist CBD-Öl nicht besonders gut geeignet, auch weil es keine aussagekräftigen Erfahrungswerte gibt. CBD steht für Cannabidiol-Öl und stammt von der Hanfpflanze. Bei der oralen Einnahme wirkt es zwar nicht berauschend, hinterlässt aber einen etwas bitteren Geschmack. Beim Ölziehen würde das nicht gerade einen angenehmen Eindruck erzeugen.

    Ölziehen FAQ

    Noch Fragen offen? Diese sollten eigentlich in unserem Ölziehen und Ölkur FAQ beantwortet werden:

    Darf ich vor dem Ölziehen essen und trinken?

    Im Text oben wird empfohlen besser nüchtern die Ölkur durchzuführen. Dann ist es besonders effektiv. Am besten lässt sich das Ölziehen daher vor dem Frühstück, direkt nach dem Aufstehen am Morgen durchführen. Dann ist der beste Zeitpunkt. Wer im Laufe des Tages die Ölkur wiederholen möchte, sollte dies vor dem Essen machen.

    Warum soll das Öl nicht geschluckt werden?

    Das Öl wird durch den Mund und die Zähne gezogen und soll dabei Schadstoffe aufnehmen, die Prozedur dient schließlich der Entgiftung. Die schädlichen Substanzen, die so natürlich in das Öl gelangen, sollten nicht geschluckt werden.

    Warum wird das Öl während des Ölziehens weiß und zähflüssig?

    Den Vorgang des Öls ziehens kannst Du mit dem Schlagen von Sahne vergleichen. Auch diese verändert sich, wenn sie aufgeschlagen wird und so mit viel Luft in Berührung kommt. Ähnliches passiert mit dem Öl in unserem Mund. Mit der Luft gelangt außerdem noch viel Spucke ins Öl.

    Was bedeutet Erstverschlimmerung?

    Ölziehen ist gesund, dennoch gibt es auch Nebenwirkungen. So wird zum Beispiel von der sogenannten Erstverschlimmerung gesprochen. Es können auch Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel auftreten. All diese Nebenwirkungen und Symptome sollten aber innerhalb von wenigen Tagen verschwinden.

    Dürfen Raucher Ölziehen?

    Auch als Raucher ist es möglich eine Ölkur durchzuführen. Diese sollte auf nüchternen Magen durchgeführt werden, also auch vor der ersten Zigarette am Morgen. Das Ölziehen macht das Rauchen aber nicht gesünder.

    Was ist mit Amalgam?

    Wer noch alte Amalgam-Füllungen in den Zähnen hat, muss auf das Ölziehen nicht völlig verzichten. Allerdings sollte die Ölkur nicht länger als zehn Minuten durchgeführt werden, da es durchaus passieren kann, dass sich bei einer längeren Kur Schwermetalle aus dem Amalgam lösen. Wenn Du Ölziehen dauerhaft durchführen möchtest, solltest Du das Amalgam durch eine andere Zahnfüllung ersetzen lassen.

    Ist die Ölkur auch etwas für Kinder?

    Ab einem Alter von sechs Jahren können auch Kinder mit dem regelmäßigen Ölziehen beginnen. Allerdings sollte das ohne jeden Druck geschehen und drei oder fünf Minuten sollten am Anfang wirklich ausreichen. Keinesfalls sollte das Kind das Öl schlucken. Und natürlich sollte die Ölmenge an die Mundgröße des Kindes angepasst werden.

    Wie oft am Tag darf ich Ölziehen?

    Am besten ist es morgens die Ölkur durchzuführen. Hast Du Probleme mit dem Zahnfleisch oder liegt eine Erkrankung hier vor, ist es ratsam auch abends noch einmal Eie Kur durchzuführen. Besonders gründlich bist du, wenn du vor jeder Mahlzeit Ölziehen praktizierst. Von mindestens einmal bis fünf Mal am Tag ist also alles möglich.

    Darf ich nach dem Ölziehen Zähne putzen

    Da Ölziehen kein Ersatz für Zähne putzen ist, sollte unbedingt dieses gesunde Ritual beibehalten werden. Allerdings kannst du auf Zahnpasta verzichten. Sei beim Bürsten aber vorsichtig und arbeite nicht mit zu viel Druck.

    Öl gehört nicht in den Abguss

    Ebenso wenig wie Fett in der Küche über den Abguss entsorgt werden sollte, sollte das Öl nach der Kur einfach so im Abfluss verschwinden. Öl setzt sich gerne am Rand ab und hält anderen Dreck fest. In der Folge kann der Abfluss verstopfen. Vor allem Haare und Hautschuppen, die nun mal im Bad oftmals auch im Ausguss landen, können so in Verbindung mit dem Öl zu einem großen Problem werden. Heißes Wasser nachlaufen lassen hilft auch nur bedingt, denn sehr lange bleibt es nicht heiß und so lagert sich das Fett eben weiter hinten in den Rohren ab.

    Fazit: Ölziehen – eine gesunde Morgenroutine

    Wer seinen Körper entgiften möchte, sollte Ölziehen als Morgenroutine in seinen täglichen Plan mit aufnehmen. Selbst wenn 20 Minuten zu lange sind und nur an besonderen Tagen durchgehalten werden können, schon fünf Minuten Ölziehen täglich können helfen, den Körper beim Entgiften zu unterstützen. Auch Mundflora und Zahnfleisch profitieren davon.

    Hilfsmittel sind für diese Morgenroutine nicht nötig, schon Kokosöl kann hier wunderbar eingesetzt werden. Und auch wenn Kokosöl wegen der gesättigten Fette in Kritik geraten ist, da das Öl ja nicht geschluckt werden darf, spielen diese keine Rolle.